abzorba live blackjack 21 pro:Italienische Aufsichtsbehörde verhängt Strafe gegen Google

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Google hat gegen die in Italien geltenden Glücksspielregeln verstoßen. Dieser Verstoß wurde von der italienischen Aufsichtsbehörde für das Kommunikationswesen als rechtswidrig angesehen, sodass die Behörde eine Geldstrafe von 100.000 Euro festlegte.

Google hat gegen das Glücksspielwerbeverbot verstoßen

Inhaltsverzeichnis:

Google hat gegen das Glücksspielwerbeverbot verstoßenDer Geldstrafe ging eine Verhandlung vorausOnline Casinos erlaubt – aber ohne WerbungGlücksspielanbieter erleiden Umsatzrückgang

Was hat Google verbrochen, dass eine derart hohe Strafe festgesetzt wurde? Google hatte lediglich auf ein Online Casino verlinkt, das keine Lizenz für Italien besitzt. Darin allein wurde jedoch noch kein schlimmer Verstoß gesehen. Wesentlich schlimmer war die Tatsache, dass Google dafür bezahlt wurde. Genau das war der Grund für die hohe Strafe, da Google hiermit gegen das Dekret der Würde verstieß. In diesem Dekret, das seit 2019 gültig ist, befindet sich ein ausführliches Verbot der Glücksspielwerbung.

In diesem Dekret wurde eindeutig festgelegt, dass alle Werbemaßnahmen für sämtliche Glücksspiele verboten sind. Diese umfassen alle Medien wie Fernseher, Radio und Internet. In diesem Dekret gelten ähnliche Vorschriften für Sport- und Unterhaltungsveranstaltungen. Somit ist es in Italien in keiner Weise möglich, Werbung für Glücksspiele zu betreiben. Hiervon gibt es jedoch eine Ausnahme: Nur die italienische Glücksspielregulierungsbehörde darf Werbung für die Nationallotterie betreiben.

Das Werbeverbot hat einige Gegner auf den Plan gerufen. Unter diesen befand sich anfangs sogar die Aufsichtsbehörde für Kommunikationswesen, die jetzt die Geldstrafe ausgesprochen hat. Mit dem Werbeverbot soll die Glückspielsucht verhindert werden. Und genau das bezweifelt die Aufsichtsbehörde. Die AGCOM rechnet nicht damit, dass ein Werbeverbot verhindert, dass die Spieler zu illegalen Casinos übersiedeln. Ebenso würde die Sport- und Unterhaltungsindustrie geschädigt werden. So würde die oberste italienische Profifußballliga mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr verlieren, da sie mit keinem Glücksspielanbieter mehr zusammenarbeiten dürfen.

Der Geldstrafe ging eine Verhandlung voraus

Natürlich wurde Google nicht ohne Verhandlung zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Das Unternehmen hatte die Möglichkeit, sich zu rechtfertigen. Das hatte Google auch versucht, ist jedoch gescheitert. Es konnte eindeutig ermittelt werden, dass Google bewusst Werbung für den französischen Glücksspielanbieter betrieben hat. Die Erklärung, dass Google lediglich für das Hosting zuständig gewesen sei, wurde nicht akzeptiert.

Wäre dem so gewesen, wäre keine Geldstrafe verhängt worden. Das liegt daran, dass Google Hostings für Online Casinos anbieten darf. Der Fehler lag eindeutig in der Werbung (Google Ads), für die das Unternehmen bezahlt wurde. So half es auch nichts, dass Google bereits seit 2018 versucht, das italienische Werbeverbot umzusetzen.

Ein weiterer Anklagepunkt war wohl die Tatsache, dass in Italien bei Google ausländische Online Casinos erscheinen. Eigentlich dürfte bei Google kein Glücksspiel mehr erscheinen – zumindest in Italien. Damit sind zwar einige Verbände und Gesellschaften nicht einverstanden. Bislang konnten sie jedoch nichts unternehmen. Generell wird behauptet, dass in Italien extrem strenge Glücksspielwerbeverbote vorliegen.

Online Casinos erlaubt – aber ohne Werbung

Zwar dürfen in Italien offiziell einige große Online Casinos wie Bet365, Videoslots und Pokerstars ihre Dienste anbieten. Diese Glücksspielanbieter verfügen derzeit über eine Lizenz, die noch bis 2022 gültig ist. Somit sind in Italien Online Casinospiele erlaubt – im Gegensatz zu Deutschland. Werbung darf jedoch keines dieser Unternehmen betreiben. Solch ein Verbot wurde 2018 beschlossen, trat aber erst 2019 in Kraft.

Mit dem Werbeverbot wird der Versuch unternommen, Jugendliche und weitere Personen vor dem Glücksspiel zu schützen. Auch diese Meinung wird nicht von allen Verbänden und Unternehmen gut geheißen. Einige der Fachleute befürchten, dass Spieler vermehrt zu illegalen Anbietern übersiedeln. Wie ein Spieler jedoch an die entsprechenden Seiten geraten soll, wenn doch Werbung gänzlich verboten ist, wird nicht erläutert.

Eventuell wäre es sinnvoller, wenn wenigstens die Online Casinos Werbung betreiben dürften, die eine Lizenz für Italien besitzen. Wäre dem so, könnten die Spieler sich nur an diese seriösen Anbieter wenden. Ein Abwandern an unseriöse Anbieter müsste nicht mehr befürchtet werden.

Glücksspielanbieter erleiden Umsatzrückgang

In Italien läuft es seit Monaten ähnlich wie in Deutschland oder in den USA: Die Umsätze gehen seit der Corona-Pandemie kontinuierlich zurück. Während des Lockdowns in den letzten Monaten war dies ja relativ normal. Doch leider haben sich die Umsätze auch danach nicht wieder regeneriert. So nahmen die Wettbüros in Italien in diesem Jahr 60 Prozent weniger ein. Hierbei handelt es sich um einen Durchschnittswert zwischen Wettbüros vor Ort und Online Wettbüros: Die online Wettanbieter mussten Verluste von 45 Prozent verarbeiten, während die Wettbüros vor Ort einen Rückgang von 75 Prozent hinnehmen mussten.

In dieser kritischen Zeit konnte es hilfreich sein, wenn durch Werbung die Glücksspielbranche einen Aufschwung erleben würde. Schließlich verdient auch der Staat, indem Steuern anfallen. Um die Spieler zu schützen, könnten andere Maßnahmen ergriffen werden. So könnte ein Einsatzlimit bei Roulette beschlossen werden oder die an einen Einsatz gebundenen Boni werden verringert.

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