Großbritannien: Änderungen im Glücksspielsektor stehen bevor

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Die Corona-Infektionszahlen steigen in Großbritannien weiter an. Aus diesem Grund könnte es zu einer leichten Ausgangssperre kommen, die sich negativ auf die Umsätze im Glücksspielsektor auswirken könnte. Auf der anderen Seite könnten die Sportwetten einen Aufschwung erhalten. In diesem Bereich könnte der Spielerschutz erhöht werden. Hierfür möchte das Unternehmen Flutter Entertainment sorgen.

Flutter Entertainment stellt neuen Berater ein

Inhaltsverzeichnis:

Flutter Entertainment stellt neuen Berater einAusgangssperre könnte in Großbritannien kommenGlücksspielbranche übt an der Ausgangssperre KritikOnline Casinos könnten einen Aufschwung erleben

Das Unternehmen Flutter Entertainment hat einen neuen Berater eingestellt, der sich unter anderem mit dem Spielerschutz beschäftigen soll. Es handelt sich um keinen geringeren als Tom Watson. Dieser war bisher stellvertretender Vorsitzender der britischen Labour Partei. Zudem wurde er als Anti-Glücksspiel-Aktivist bekannt. Aufgrund seiner jahrzehntelangen Erfahrung erhofft sich Flutter Entertainment, dass der hauseigene Spielerschutz vorangetrieben wird. Würde das Unternehmen hierbei erfolgreich sein, so könnten in Zukunft durchaus mehr Sportwetten gesetzt werden. Ein weiterer Arbeitsbereich stellt der Kundensupport dar, der anscheinend ebenfalls einer Änderung bedarf.

Auf der anderen Seite soll sich Tom Watson mit dem Marketing beschäftigen und Flutter Entertainment zu neuen Umsätzen verhelfen. Allerdings liegt dem Unternehmen nicht nur der eigene Umsatz und der Spielerschutz am Herzen. Der Konzern möchte dabei helfen, Geldwäsche von Beginn an zu verhindern. Sportwetten werden des Öfteren für kriminelle Aktivitäten verwendet. Auch in diesem Bereich könnten die Erfahrungen von Tom Watson hilfreich sein. Schließlich hatte er in der Vergangenheit seinen Beitrag geleistet, dass das britische Glücksspielgesetz verändert wird. Schon immer lag der Fokus auf dem persönlichen Schutz der Spieler. So regte er an, dass es ein Einsatzlimit gibt und dass die Werbung für Glücksspiele eingeschränkt wird.

Ausgangssperre könnte in Großbritannien kommen

Zwar hat die neueste Meldung, dass es in Großbritannien zu einer Ausgangssperre kommen könnte, nichts mit der Neu-Anstellung von Tom Watson zu tun. Trotzdem kann Flutter Entertainment froh sein, dass er ausgerechnet jetzt eingestellt wurde:

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen könnte es offiziellen Meldungen zufolge zu einer Ausgangssperre kommen. Diese würde jedoch erst ab 22 Uhr greifen. Dann müssten Bars, Casinos und Pubs schließen. Die Glücksspielbranche trifft diese Entscheidung besonders hart, da die meisten Kunden zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen. Zumindest würden nun täglich viele Stunden fehlen, an denen in den Casinos nicht gespielt werden kann.

Flutter Entertainment generiert zwar 80 Prozent seines Umsatzes aus Sportwetten. Trotzdem wäre dieses Unternehmen ebenfalls betroffen, da entsprechende Locations ebenfalls früher schließen müssten. Und jetzt könnte Tom Watson ins Spiel kommen: Besondere Werbestrategien könnten durchaus zum Erfolg führen, wenn aufgrund dieser alle Casinospieler zu anderen Zeiten ihr Glück herausfordern.

Glücksspielbranche übt an der Ausgangssperre Kritik

Die Umsätze der Casinos würden zu mehr als 50 Prozent erst nach 22 Uhr erzielt werden – teilweise werden nachts sogar 70 Prozent erzielt. Aus dieser Sicht wundert es nicht, wenn sich die Casinos zu Wort melden und ihre Bedenken hegen. Ein starker Umsatzrückgang könne durchaus dazu führen, dass zahlreiche Mitarbeiter entlassen werden. Andere Casinobetreiber haben sogar Angst, dass sie ihre Locations für immer schließen müssen.

Zudem könne nicht nachvollzogen werden, warum auch Casinos von einer frühen Schließung betroffen sind. Im Grunde genommen soll mit der Ausgangssperre verhindert werden, dass sich jüngere Personen treffen. So lautet zumindest die offizielle Begründung. Casinobesucher in Großbritannien sollen sich jedoch im mittleren Alter befinden.

Online Casinos könnten einen Aufschwung erleben

Sollten sich die Casinozeiten nicht verlagern, wäre dies in der Tat für die meisten Casinos vor Ort bedenklich. Denkbar wäre, dass die meisten Casinospieler nun ein Online Casino nutzen. Diese müssen nicht frühzeitig schließen und stehen dem Kunden an 24 Stunden pro Tag zur Seite. Zudem besitzen Online Casinos viele Optionen, wie sich ein Kunde selbst schützen kann. Demzufolge stellt es in keiner Weise ein Problem dar, sich in einem dieser Casinos anzumelden.

Ebenfalls müsste in diesem Fall niemand auf die beliebten Spielautomaten verzichten: Jedes Online Casino bietet Slots an. Deren Gewinnchancen stehen oft höher als bei den Automaten vor Ort. Zumindest kann man sich oft informieren, wie hoch der Jackpot steht, bevor man das Spiel beginnt.

Es wäre auch denkbar, dass Flutter Entertainment vermehrt auf das Online Angebot setzt. Immerhin ist es bereits seit Jahren möglich, Sportwetten und sogar Live-Wetten online zu setzen. Dieses Angebot rundet bei vielen Online Glücksspielanbietern die üblichen Tischspiele wie Roulette, Baccarat und Blackjack ab.

Einen Aufschwung könnten die Online Casinos auch deshalb erleben, weil diese mit Willkommensboni und Freispielen locken. Solch ein Angebot lassen sich die wenigsten Spieler entgehen. Und wer nur wetten möchte, findet ebenfalls des Öfteren ein spannendes Angebot.

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