Casinos erleiden weltweit finanzielle Einbußen

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Einerseits waren die Wiederöffnungen diverser Casinos ein voller Erfolg: Sowohl Macau als auch Las Vegas konnten nach dem Corona-Shutdown hohe Umsätze einfahren. Im Vergleich zu den Vorjahren stellen diese Einnahmen jedoch einen Abschwung dar.

Macau nimmt bis zu 95 Prozent weniger ein

Inhaltsverzeichnis:

Macau nimmt bis zu 95 Prozent weniger einMacau: Las Vegas im Fernen OstenLas Vegas: Knapp 50 Prozent weniger Einnahmen als im VorjahrLas Vegas – das Eldorado des Glücksspiels

Wie hoch der Verlust in Macau tatsächlich ausfällt, scheint unter den Experten nicht eindeutig zu sein. Einige haben den Umsatzrückgang auf 95 Prozent festgesetzt, während andere einen Rückgang von 97 Prozent errechneten. Als Vergleichszahlen dienen die Umsätze aus dem jeweiligen Monat des Vorjahres. Positiv hierbei ist trotz allem, dass es sich lediglich um einen Umsatzrückgang handelt – von einem Verlust ist keine Rede.

Hinzu kommt, dass sich in Macau der Umsatz der Casinos sogar erhöht hat, und zwar im Vergleich zum Juni. So konnten im Juni 2020 ein Umsatz von 79,7 Millionen Euro und im Juli 2020 149,6 Millionen erzielt werden. Dies ergibt einen Zuwachs von über 80 Prozent. Betrachtet man jedoch die Umsatzzahlen aus dem Vorjahr, die bei knapp 3 Milliarden lagen, handelt es sich in diesem Jahr tatsächlich um wesentlich geringere Einnahmen.

Macau: Las Vegas im Fernen Osten

Viele mögen sich nun fragen, woher der Aufschwung überhaupt kommt. Höchstwahrscheinlich liegt es an den gelockerten Einreisebestimmungen, wodurch wieder mehr Touristen nach China einreisen dürfen. Unter dem Aspekt des monatelangen Lockdowns und der weiterhin bestehenden Unsicherheit bezüglich des Coronavirus stellen die erzielten Umsatzzahlen durchaus einen positiven Erfolg dar. Man kann nur hoffen, dass dies in den nächsten Monaten so bleibt. Immerhin sorgt eine weitere Infektionswelle in China dafür, dass die Einreisebestimmungen erneut strenger geregelt wurden.

Allerdings ist es so, dass es sich bei Macau um das fernöstliche Las Vegas handelt, weshalb die Umsatzzahlen generell betrachtet zu niedrig ausfallen. Es darf nicht vergessen werden, dass das Glücksspiel die Haupteinnahmequelle von Macau darstellt. Zusätzlich leben die Einheimischen vom Tourismus, der nicht nur von den Casinos angelockt wird. Aus der Kolonialzeit befinden sich noch viele Sehenswürdigkeiten, die ebenfalls einen hohen Touristenstrom auslösen. All dies führte bereits vor einigen Jahren dazu, dass die Wirtschaft auf Macau einen starken Aufschwung erlebte. Experten zufolge könnte es sich bei Macau sogar um das viert-reichste Land der Welt handeln, wenn die Einnahmen als Pro-Kopf-Verdienst umgerechnet würden. Und das, obwohl knapp 21.000 Einwohner pro Quadratkilometer registriert werden. Legt man das Bruttosozialprodukt aus dem Jahr 2016 zugrunde, so hätte jeder Einwohner 44 Milliarden Euro verdient.

Las Vegas: Knapp 50 Prozent weniger Einnahmen als im Vorjahr

Ähnlich wie Macau erging es auch Las Vegas: Im Grunde genommen können die Umsatzzahlen von Juni 2020 positiv gewertet werden. Immerhin erspielten alle Casinos 566,8 Millionen Dollar. Angesichts der Tatsache, dass einige Casinos Startschwierigkeiten hatten und zwischenzeitlich noch einmal schließen mussten, ist dies kein schlechter Umsatz. Es darf auch nicht vergessen werden, dass sich viele Spieler immer noch nicht mit den Hygienemaßnahmen angefreundet haben und aus diesem Grund noch kein Casino besucht haben. Insbesondere mögen die strengen Regeln bei den Tischspielen wie Roulette und Poker keinen Spaß machen. Aber auch die Abstandsregeln zwischen den Spielautomaten verringern bei manchen Spielern die Spiellust.

Daher ist es kein Wunder, wenn auch alle Casinos in Las Vegas im Vergleich zum Vorjahr Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Hier handelt es sich um 45,6 Prozent. Das bedeutet, dass im Juni des Jahres 2019 ein Umsatz von 886,5 Millionen Dollar erwirtschaftet wurde. Aber auch hier muss die Corona-Pandemie beachtet werden, die Nordamerika besonders stark erwischte. Somit können alle froh sein, dass die Wiedereröffnung der Casinos in Las Vegas überhaupt so gut angenommen wurde. Mit Sicherheit steigen die Umsätze in den nächsten Monaten an, zumal ja ein komplett neues Casinogebäude mit zahlreichen Zimmern und Suiten entstand.

Las Vegas – das Eldorado des Glücksspiels

Wer kennt diese Stadt nicht und wer verbindet sie nicht unweigerlich mit dem Glücksspiel? Das erste Casino wurde im Jahr 1939 erbaut und zwei Jahre später für das Publikum geöffnet. Wen wundert es, dass dieses Casino auf dem Las-Vegas-Strip erbaut wurde? Diese Straße ist heute mehr als 6 Kilometer lang und bietet Hotels und Casinos, die sich aneinanderreihen. Trotz dieses Wettbewerbs scheint jedes Hotel und auch jedes Casinos ausreichend Umsatz zu generieren. Zwar war es in der Vergangenheit öfter so, dass Casinos geschlossen wurden. Im Grunde genommen jedoch lief es so ab, dass lediglich ein Besitzerwechsel stattfand. Die wichtigen Glücksspiele und Spielautomaten blieben durchgehend erhalten.

Leider wurde das erste Casino in Las Vegas im Jahr 1960 von einem Feuer zerstört. Auf dem Gelände dieses Casinos wurde sodann das Hilton Grand Vacations Hotel erbaut, das auch heute noch steht. Dieses Gebäude stellt mittlerweile ein Wahrzeichen dar und wer sein Glück nicht in einem Casino testen möchte, der kommt trotzdem auf seine Kosten. In Las Vegas waren stets viele berühmte Musiker angesiedelt und auch heute noch nimmt das Showwesen einen hohen Stellenwert ein.

Was in Las Vegas aber immer das Wichtigste bleiben wird: Die Casinos, die auch von außen zu bewundern sind. So präsentieren sich viele Gebäude als Abbild echter Wahrzeichen und erinnern an New York, Ägypten, Venedig und Paris. Und wem die Außenansicht unwichtig erscheint, der kann sich im Inneren an einem Pokertisch vergnügen.

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